impressionen von "vorgestern" :bist du im geiste jung, dann beschäftige dich mit diesen seiten vielleicht besser nicht wenn du unbeschwert bleiben willst.

 

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

God, grant me the serenity to accept the things I cannot change, courage to change the things I can, and wisdom to know the difference.


 

 ich empfehle euch folgendes zu bedenken: lasst euch nicht im schwarz-weiß plusminus denken einpressen! die welt besteht nicht nur aus ja und nein, selbst ein atom hat 3 inhalte, und weiter zu forschen ist eine möglichkeit, aber wenn ihr auch noch das zepsilon erforscht, ohne friedlichen umgang und liebe zu sich UND den Anderen werdet ihr nicht glücklich enden, ganz egal wer meint er könne die welt beherrschen, niemand kann es allein. ein rat von einem sehr denkmüden mann, und ethik ist wunderbar, aber die realität verhindert sie, es geht nur mit gruppenbewusstsein und akzeptanz auch von anderen meinungen.

das net: ein fastneffe von mir sagte mal an einem hohen punkt meiner heimat > o leck, do kann ma joo weider gugge wie ma gugge kann<

de facto: qui tacet consentire videtur ( wer schweigt scheint zuzustimmen)

ich bin nicht geboren worden es jedem recht zu machen, aber ich bin bemüht so wenige wie möglich zu verletzen oder ihre weise die welt zu interpretieren zu bewerten.

desweiteren verweise ich an die prominente stelle direkt unter dem button > welt der zukunft <

 

über die kunst, aus einem artikel von hanno rauterberg in der "zeit"

 

"Dabei geht es nicht um Wohlanständigkeit, nicht um politische Korrektheit. Die Kunst ist ein Reich ohne Regel und Gesetz. Und wer sie hineinzwängt ins moralische Korsett, nimmt ihr Eigensinn und Eigenwert. Hier hat das Unaussprechliche seinen Raum, hier darf Imagination regieren. Doch hat diese Freiheit ihren Preis: Eine Gegenwelt kann die Kunst nur sein, wenn sie sich nicht an die Welt verrät, wenn sie nicht zur Magd des Marktes wird."

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das essentielle an der kunst  ist die freiheit vom übermaß der welt, welches sich durch rückzug und gleichzeitig wählbare partielle öffnung für begrenzte inhalte des weltgeschehens akzeptiert. der künstler kann und darf, muß aber nicht frei sein vom tagesgeschehen. jeder eindruck hinterlässt mit nachhaltigkeit inspirative reaktionsmusterkerne für den eigenen stil, wer in der welt badet gestaltet eine andere kunst als der im horizont sich begrenzende künstler, der sich auf grund gezielter themenwahl aus dem seinsprozess löst und so seinen urkünstlerischen schaffensprozess selbst beeinflusst. eine bewertung von aussen muss den künstler nur dann interessieren, wenn er dirigistische beeinflussung als gesellschaftszerstörend in seinem schaffen und seiner persönlichkeit wahr nimmt.

dann kann er , muß es aber nicht, darauf durch politische stellungnahme einfluss nehmen. ein künstler der nur bequem sein will um seiner "karriere" willen entzieht sich nur vermeintlich dem schmerz des kunstschaffenden, da die eigene sicht der dinge sich im laufe seines lebensweges immer wieder vor ihm aufbauen muss und wird. dieses, ich nenne es einmal "künstlerische gewissen" ist ein mitinhalt und der preis eines lebensweges und der daraus erfahrenen und widerfahrenen erkenntnisse. ein leben in der abgeschiedenheit eines künstlerischen refugiums ist nicht unbedingt ein schutz vor den übergriffigkeiten der welt in die eigene meinungs- und wegbildung. die hohe sensibilität der kunst rührt nicht unbedingt von der dauerhaften klausur des individuums vor der unbill des weltenwandelns.

 

rainer

 

nachsatz: 

ein merkmal von kunst ist für mich vor allem: wieviel zeit investiert der künstler ( das kunstlet) in sein schaffen. bei der überfülle von talent und der schwemme der produktion von kunst ist es wichtig die begrenzung des kunstschaffenden mit in seine schaffensbetrachtung ein zu beziehen. ich würde mir allerdings wünschen, dass jetzt nicht direkt schon wieder ein statistiker sich berufen fühlt sich mit einem controller zu bewaffnen und einen kunstparameterindex zu erstellen, obwohl, so schlecht wär die idee nicht ;-)

 

 

zivilcourage, jeder hät` sie gerne solange er nicht dafür gequält und gefoltert wird!

Eine Wahrnehmungs"weisheit" besteht darin: wer nicht hasst kann dieses leben:

"Eine der zuträglichsten Lebensweisheiten ist es unsere "Feinde" nicht zu hassen"

 

Art. 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und
zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch
Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen
Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem
Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre
entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

Ergänzung aus gefühlt gegebenem Anlass:

(3)   ... !!! und Art. 3 haben viel miteinander, ich bete ohne Worte, dass das nicht vergessen wird. Die Realität stellt sich, was nicht zu vermeiden ist, leider anders da.

Eine Gesellschaft wird zwar auch daran gemessen wie sie mit Behinderung umgeht, aber sie kann sich , wenn sie überleben will nicht allein an Behinderten orientieren, dass akzeptiere ich so gut wir können.

 

 

Mein Wunsch für alle Leser dieser Seiten im Desiderata, ich habe mir erlaubt es für mich ein klein wenig zu verändern:

 

Desiderata - Die goldenen Lebensregeln von vernünftigen Menschen aller Zeiten:

Geh´ deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast der Zeit, und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.
Steh´ mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht, aber gib dich selbst nicht auf dabei.
Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar und höre die anderen auch an, selbst die Unwissenden,Dummen - sie haben auch ihre Geschichte.
Laute und zänkische Menschen meide. Sie können eine Plage für Dein Gemüt werden.
Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit Dich erwarten.
Denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich.
Erfreue dich an deinen Erfolgen und Plänen. Strebe wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden. Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens.
Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften. In der Welt gibt es auch Tricks und Betrug. Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.
Sei du selbst - vor allem: Heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst. Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie dich wieder regt. Sie erfährt soviel Entzauberung, erträgt soviel Dürre und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie das Gras.
Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an.

Bewahre deine Phantasie, aber verliere dich nicht darin.
Und gib das Betragen deiner Jugend mit Anmut zurück wenn sie endet.
Pflege die Kräfte deines Gemüts, damit es dich schützen kann wenn Unglück dich trifft, aber  überfordere dich nicht durch überzogene Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit. Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.
(ergänzung auf grund missbräuchlicher interpretativer umsetzung entfernt von mir )
Im übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst. Du bist ein Kind der Schöpfung, nicht weniger wie
die Bäume und Sterne es sind. Du hast ein Recht hier zu sein.
Und ob du es merkst oder nicht - ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so wie sie es soll.
Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst. Und was auch immer deine Mühen und Träume sind in der lärmenden Verwirrung des Lebens - halte Frieden mit deiner eigenen Seele.
Mit all´ ihrem Trug, ihrer Plagerei und ihren zerronnenen Träumen - die Welt ist immer noch schön!

 

Meine Schlussergänzung : ...wenn du kannst! ... nicht immer ist alle diese ruhe und weisheit in einem menschen insgesamt versammelt und wahrnehmbar !)

 

Und das Allerletzte: vermutlich gibt es auch in deiner Nachbarschaft mindestens ein riesenarschloch das Zwerge quält ;-)

 es lebe der schreibfehler, er kann auch sinn machen ! ;-) .-(