freundschaft ist eine
wechselseitige verbindung, nach
welcher einer den andern nicht
verachtet, obgleich er dessen
schwächen mit händen greifen
kann..........

die unten erwarten das die von oben begreifen dass die unten begreifen das sie zwar die oben begreifen , aber die oben begreifen nicht das sie die unten nicht begreifen sollen weoíl die unten die unten noch nicht mal begreifen wollen weil sie nach oben wollen obwohl sie eigentlich doch lieber unten bleiben, weil die oben und die unten sind ...


desweiteren noch ein wort der Warnung und Mahnung: setzt euch nicht unbegrenzt und ungefiltert der Macht von Bilderflut mit worten bestückt aus!  sehr ernst gemeint !


lichtwohlsanfte freundschaft wünsche ich mir und meinen mitmenschen

Güte selbst erregt oft Widerstand.

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Quelle: »Die natürliche Tochter«, 1803

die saartönischen verse

ich hann kenn luschd
stimmt nedd saad die oma

 

doch, ich wääses ganz genau
jetzt mach nedd so als gääbschde ma recht
nää oma

 

awwer wo de reschd haschd haschde recht
was hat dann de obba imma gesaad
dass wääs ich doch nedd

 

der waa genauso variggt wie du
awwa ich hann werklich kenn luschd
wodruff dann du nerv

 

ei do druff wo all die alde angeblich a kenn luschd hann dirfe odda solle
ei jetzt maachschde mich nommo ganz nervees
vazeel dass bloss kennem, wass denke dann do die leid

 

ooo oma, die leid denke heid soo unn morje soo, deshalb sinn se joo die leid
awwa die leid sinn wichtischer als du glaabschd
das wääs ich joo

 

awwa trotzdem denke se heid soo un morje soo
unn nie änner wie de anner
ausser wenn se sich iwwer äner änig senn
dann wäre ich missdrauisch

 

dass dud nedd gudd mei buub
dass wääs ich doch oma, das annere awwer noch wenischer !
es hadd e mool e zeid gebb oma, doo hann ich gedenkt von mir kann jeder alles wisse
joo, dass saad ma soo wenn ma jung unn dumm is

 

do haschde reschd omma, jetzt verstehn ich die mensche unn die leid aach e bisje wenn se mensche bleiwe
ob die mich versteen

 

wenn se schon mensche senn wahrscheinlich, awwer verloss dich bloos nedd zu sehr druff
ach oma wenn ich dich nedd gehadd hädd
jetzt haschdes verstann

 

joo oma awwer
abba war hald e annerie zeid mei buub
do haschde recht saad do die oma
sieschde oma so viel unnerschied hamma gar nedd
wääschd doch, die sach mimm letzschde wort
mmmppfff

Die Belohnung

Was belohnet den Meister? Der zart antwortende Nachklang
Und der reine Reflex aus der begegnenden Brust.

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

Quelle: »Xenien und Votivtafeln«, Musenalmanach für das Jahr 1797

 

leider ist er nicht immer zart :-(((

music was my first love, and
music was my first love, and

Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt, was hilft's, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?

Catharina Elisabeth »Aja« Goethe (1731 - 1808), die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe


Die Furcht steckt an wie der Schnupfen und macht aus dem Singularis allemal den Pluralis.

Catharina Elisabeth »Aja« Goethe

(1731 - 1808), die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe

e aldi krumm(i) pa(r)dei pann
was issn das? (kontextmenue)

Es gibt doch viele Freuden in der Welt! Nur muß man sich aufs Suchen verstehen, – sie finden sich gewiß, – und das Kleinste nicht verschmähen. Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken, und was zu ihren Füßen liegt, nicht achten.

Catharina Elisabeth »Aja« Goethe (1731 - 1808), die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe

ein mensch ist größer und mehr als sein werk - danke und vergesst es nicht

man muss heraklit ja nicht zum einzigen meister sich wählen!

was ist heraklit? na ein anti-klebstoff ;-)